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ARBEITGEBER

Jugend in Arbeit Hamburg

In der soliden Qualifizierung junger Menschen liegt eine Antwort auf die demografische Herausforderung und die Frage, auf welche Weise dem Fachkräftemangel nachhaltig begegnet werden kann. Benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene werden bei der Jugend in Arbeit Hamburg in verschiedenen Bereichen qualifiziert und auf das Erwerbsleben vorbereitet. Das vorrangige Ziel aller Angebote der JiA ist die möglichst schnelle Integration in den Arbeitsmarkt: Fachlich ausgezeichnete und in der Arbeit mit jungen Menschen erfahrene Ausbildungsmeister/innen und Coaches sind nicht nur für die berufliche Qualifizierung verantwortlich; sie sind darüber hinaus Sparringspartner für die Entwicklung und Anwendung von Schlüsselqualifikationen.

 

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Die hochwertige Ausstattung der Werkstätten unterstreicht zudem den Qualitätsanspruch der JiA. „Jugend in Arbeit Hamburg“ qualifiziert Jugendliche und junge Erwachsene in verschiedenen Bereichen und bereitet sie so auf das Erwerbsleben vor. Die an Realaufträgen orientierte Ausbildung bietet Leistungsstandards, die sich an den Anforderungen des ersten Arbeitsmarktes orientieren.

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Ausbildungsgrundsätze

Wie Untersuchungen in einer gewissen Regelmäßigkeit belegen, besteht nach wie vor bei vielen Jugendlichen in Deutschland eine berufliche Orientierungslosigkeit. Dies gilt insbesondere für aus unterschiedlichen Gründen benachteiligte Jugendliche, die nach der Beendigung der Regelschulzeit keine berufliche Perspektive finden und über keinen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz verfügen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Häufig fehlen eine praxisnahe Vorstellung von dem Berufsleben und / oder eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. In manchen Fällen stehen persönliche Probleme dem Aufbau einer Berufs- und Lebensperspektive im Wege. Die Ausbildunsginhalte werden bei der Jugend in Arbeit Hamburg methodisch so vermittelt, dass sie in allen Punkten den Vorgaben der aktuellen Rahmenlehrpläne und den Verordnungen über die Berufsausbildung entsprechen und zugleich den spezifischen Hintergrund der Teilnehmenden berücksichtigen. Jede/r Auszubildende erhält einen individuellen Ausbildungs- und Förderplan. Neben der fachpraktischen Unterweisung bieten wir unseren Auszubildenden sozialpädagogische Betreuung und (bei Bedarf) psychologische Beratung an. Auf diese Weise erreichen wir eine soziale Stabilisierung, die dazu führt, dass die Auszubildenden eine nachhaltige Leistungsentwicklung, Leistungsbeständigkeit und Durchhaltevermögen - auch in schwierigen Situationen - entwickeln. Zur Unterstützung der fachtheoetischen Entwicklung wird Förderunterricht (speziell in den Fächern Englisch, Mathematik und Deutsch) angeboten, der sich strikt am Lehrplan der Berufs-schule orientiert. Die Meister sowie die Förderlehrer/innen stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Lehrkräften der Berufsschulen.

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Dieses Vorgehen ist wesentlich für den Ausbildungserfolg der Zielgruppe. Insbesondere eine gezielte Sprachförderung soll ein Scheitern an den Theorieanteilen der Berufsausbildung vermeiden. Die Alltagssprachkompetenz erweist sich in der Konfrontation mit den komplexen Aussagen der Fachsprache häufig als nicht hinreichende Sprachbasis. Unser Angebot einer zielgruppengerechten Förderung der Auszubildenden basiert auf folgenden Grundsätzen:

  • Eine wertschätzende und ressourcenorientierte Grundhaltung den Auszubildenden gegenüber
  • Differenzierung nach den unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedarfen der Teilnehmer/innen (Ausbildung nach individuellem Förderplan)
  • Arbeitsweltbezug, d.h. Projektorientierung mit hohem Bezug zur Praxis auf dem ersten Arbeitsmarkt, z.B wechselnder Einsatz in verschiedenen Teams, um die Flexibilität und die Anpassungsfähigkeit zu fördern
  • Optimierung des Lernumfeldes, z.B. Arbeit in gemischten Teams (mit Anleitern/innen, Gesellen, Auszubildenden), um den Erfahrungsaustausch auch gewerkeübergreifend zu fördern
  • Handlungsorientierung nach dem Prinzip „Lernen durch Tun“. Die Teilnehmer/innen sollen schon früh selbständig Arbeiten ergebnisorientiert durchführen, um Selbstvertrauen und Stolz auf die eigene Leistung zu entwickeln
  • Anschaulichkeit der Unterweisungen
  • Konsequente Vermittlung von Werthaltungen und Arbeitstugenden, um die Teilnehmer/innen so früh wie möglich an Regeln, Strukturen und Anforderungen des Berufslebens zu gewöhnen

 

 

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